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Tanz

Seit dem es menschliche Kultur gibt, gibt es den Tanz

Tanz ist der Sammelbegriff für rhythmische Körperbewegungen, oftmals zu Musik oder Geräuschbegleitung. Es gibt nahezu unzählige Arten und Varianten.

Der Tanz ist von enormer Bedeutung für den Menschen und seine Kultur. Während heute vorwiegend in der Freizeit oder zu festlichen Anlässen und Feiern getanzt wird, liegen die Ursprünge in Jahrtausenden alten Ritualen, die das Weltbild der frühen Menschen anschaulich verkörperten. So handelte es sich dabei oft um Tänze zur Verehrung von Göttern oder der Beeinflussung der Naturmächte. Besonders bekannt ist so das Prinzip des Regentanzes, mit dem man versucht, bestimmte Götter oder die Natur selbst milde zu stimmen um endlich von langanhaltender Dürre erlöst zu werden. Von Ereignissen wie diesen hingen und hängen vielerorts die Ernten und damit die Lebensgrundlagen der Menschen ab. Diese Formen des Tanzes werden meistens durch eine Vielzahl von Individuen abgestimmt vorgenommen. Nicht zu letzt der Gruppenzusammenhalt, beispielsweise der eines Stammes, wird dadurch gestärkt. Dies kann sich auch positiv auswirken, wenn der Tanz selbst natürlich keine Auswirkungen auf das Wetter hat. Schließlich wird das Durchhaltevermögen in der Not gestärkt.

Bis auf wenige Ausnahmen ist der Tanz auch heute noch in jeglicher Form eine Gruppenaktivität, bei der es für einen Teilnehmer jedoch oftmals auch auf sein eigenes Abschneiden ankommt. Beispiele dafür sind Tanzveranstaltungen in Wettkampfform aber auch in der Disko um besonders viel Aufmerksamkeit zu erregen. Selbst bei Wettkämpfen stellt sich meistens jedoch zumindest ein Paar der Konkurrenz. Tanzen ähnelt dem Sport und bringt neben dem Vergnügen auch andere Vorteile mit sich. Die körperliche Anstrengung verbrennt Fett, hält fit und stärkt die Kondition. Oft sind auch Trance-Zustände und die Ausschüttung von Glückshormonen nichts Ungewöhnliches. Gerade die begleitende Musik und der Rhythmus spielen dabei eine große Rolle.

Die Formen der Musikbegleitung beim Tanz sind ebenso vielfältig wie die Tänze selbst. Bestimmte Musikgattungen werden dabei allerdings auch extra auf einzelne Tanzformen zugeschnitten. Ein bekanntest Beispiel dafür ist der Wiener Walzer, der auf dem ¾ Takt basiert und mit etwa 60 Takten pro Minute abläuft. Natürlich sind trotzdem Abweichungen möglich. Tanzen will gelernt sein, so ist es kein Wundern, dass es praktisch überall spezielle Tanzschulen gibt. In diesen werden vor allem die Standarttänze wie Tango oder Slowfox gelehrt. Party- und Modetänze eignet man sich besser im Selbstversuch an.


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