Stromkosten, Heizungskosten, Müllgebühren – Wohnen muss nicht unbezahlbar sein. Diese Kosten zählen alle zu den Nebenkosten, wenn man über das Mieten oder sogar den Kauf einer Wohnung oder eines Wohnhauses spricht. In den letzten Jahren haben sich die Nebenkosten jedoch eine fast gleichberechtigte Position im Hinblick auf die Miet- oder Baukosten erkämpft. Zählten diese Ausgaben noch vor einigen Jahren zu den Kosten, die eben nebenbei anfallen, wenn man Wohnraum bewohnt, so machen sie heute schon einen sehr hohen Prozentsatz der gesamten Kosten aus.
Kein Wunder, denn neben den Heizkosten und vielerorts den Müllgebühren, sind auch die Stromkosten erheblich gestiegen. Die Produktion von Strom ist immer teurer geworden und Fachleute gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Damit ist bei einem gleichbleibenden, meist großzügigem Stromverbrauch selbstverständlich auch von steigende Stromkosten auszugehen. Jeder weiß, dass die Einkommen und das Geld, was den Menschen zu Verfügung steht, nicht proportional zu allen möglichen Ausgaben steigt und auch nicht steigen wird. So bleibt nur eine Lösung. Der Stromverbrauch muss reduziert werden, dann lassen sich auch die Stromkosten im überschaubaren Rahmen halten. Die Feststellung verursacht bei vielen Menschen ein fast leidendes Stöhnen.
Doch so schwer und kompliziert, wie es sich anhört und so unmenschlich, wie es dargestellt wird, ist das Strom sparen nicht. Stromkosten lassen sich schon mit einigen wenigen Veränderungen der eigenen Gewohnheiten und mit etwas mehr Information zu bestimmten elektrischen Geräten senken.
Standby – die bequeme Schaltposition bei Fernsehern, DvD-Playern, Videorekordern und vielen, vielen anderen elektrischen Geräten, ist einer der Stromfresser in fast jedem Haushalt. Der Mensch ist inzwischen so bequem geworden, das vielerorts schon gestöhnt, manchmal sogar geschimpft wird, wenn man das Gerät direkt am Gerät einschalten muss. Da muss man sich bewegen. Die Paarung heißt hier dann: Bewegung kontra Stromkosten. Oft gewinnen die Stromkosten. Wer nicht so viel bezahlen will, muss sich dann einfach einmal mehr bewegen. Standby ist aus und siehe da, die Stromkosten sinken.
Das ist aber lange nicht die einzige Möglichkeit, positiv auf die Stromkosten einzuwirken. Wer wirklich etwas für oder besser gegen seine Stromkosten tun will, der muss auch nicht gleich Fachmann sein, sondern sich einfach mal in den eigenen vier Wänden umgucken.
