Schlaflabor

Schlaflabor – hier wird oft auch die Ursache fürs Schnarchen entdeckt

Schlaflabor, wenn nichts mehr hilft, einem Schlafgeheimnis und den Ursachen auf die Spur zu kommen, bieten sich hier umfassende diagnostische Möglichkeiten.

Schlaflabore gewinnen seit Jahren immer mehr an Bedeutung hinsichtlich der Erforschung von Ursachen für Schlafstörungen, die ihrerseits mehr oder weniger schwere Erkrankungen verursachen können oder auch Folge einer Erkrankung sein können.

Vielfach lässt sich die Ursache für Schlafstörungen auf alternativem Weg ermitteln. Ausführliche Befragungen des Patienten oder auch das Führen eines detaillierten Schlaftagebuches geben in vielen Fällen Aufschluss über die Ursachen. So kann in diesen Fällen auch schnell Abhilfe geschaffen werden.

Führt aber diese Befragung nicht zu den erforderlichen Informationen oder es lässt sich auf diesem Weg keine eindeutige Diagnose stellen, bleibt oft nur der Weg ins Schlaflabor. Diese Untersuchungen sind sehr, sehr teuer und die Beauftragung oder Veranlassung einer Labordiagnostik will und muss gut überlegt sein. Verschiedenste Verfahren und Untersuchungsmöglichkeiten, die in einem Schlaflabor durchgeführt werden, bringen dann die notwendigen Ergebnisse.

Fast jeder weiß, dass man nicht einfach nur so schläft und die Augen zu sind. Das, was wir simpel als Schlaf bezeichnen, ist eine Aneinanderreihung verschiedener Ruhephasen des Körpers. Man kennt Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf. Während der Untersuchung im Schlaflabor werden die einzelnen Körperfunktionen in diesen Schlafphasen genau unter die Lupe genommen. Atmung, Muskelaktivität, Augenbewegungen, das Schnarchen, Bewegungen der Gliedmaßen und, und, und... Alles wird aufgezeichnet und dokumentiert.

Natürlich werden in diesem Labor während des Schlafes dann auch noch so typische Laboruntersuchungen, wie die Überprüfung des Sauerstoffgehaltes im Blut, die Herzfrequenz und einige Andere durchgeführt. Umso mehr verständlich, dass so ein Besuch im Schlaflabor hohe Kosten verursacht. Doch oft ist das Schlaflabor die einzige Möglichkeit, einem Patienten zu helfen und eine, für ihn geeignete Therapie zu finden.

Jeder kennt sicherlich das Problem, nicht einschlafen zu können oder auch einfach mitten in der Nacht aufzuwachen oder auch das Problem des Schnarchens. Dieses dann, wenn es als störend empfunden wird, oft nicht von sich selbst. Denn schließlich bekommt man normaler Weise nicht mit, wenn man selbst schnarcht und es stört auch weit mehr, wenn andere schnarchen und man selbst zuhören muss. Da sich aber hinter diesen und vielen anderen, meist nicht kompliziert klingenden Schlafstörungen oft auch ernste Erkrankungen verstecken können, ist so eine Untersuchung im Schlaflabor in vielen Fällen dringend erforderlich.

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