Pilotenausbildung

nur wenige bezahlen ihre Pilotenausbildung selbst

Obwohl die Pilotenausbildung vergleichsweise teuer ist, gibt es nur wenige Piloten, die sie bezahlt haben. Das machen zumeist die Fluggesellschaften.

Beim Beruf des Piloten handelt es sich zweifelsfrei um einen Traumberuf: Sehr viele Menschen träumen davon, eines Tages im Cockpit großer Flugzeuge zu sitzen und diese zu steuern. Allerdings ist auch klar, dass es gar nicht so einfach ist, diesen Traum zu verwirklichen. Bevor man sich hinter das Steuer einer großen Maschine setzen kann, gilt es eine Pilotenausbildung zu absolvieren. Diese ist zwingend erforderlich: Erst wenn man eine abgeschlossene Ausbildung zum Piloten in der Tasche hat sowie über ein hohes Maß an Flugerfahrung verfügt, kann man bei den großen Airlines beginnen.

Doch gerade die Pilotenausbildung ist es, die viele Menschen abschreckt. Dies liegt mitunter daran, dass die Ausbildung mit immens hohen Kosten verbunden ist. Vermutlich gibt es keine zweite Berufsausbildung, die mit solch hohen Kosten in Verbindung steht. Man muss schon eine ganze Menge Geld investieren und zudem auch noch richtig gut sein, um es zum Berufspiloten zu schaffen.

Auf der anderen Seite ist es kein Ding der Unmöglichkeit, die Ausbildung zu absolvieren und auch zu bezahlen. Genau betrachtet ist es in der Praxis so, dass nur vergleichsweise wenige Piloten ihre Ausbildung selbst bezahlt haben. In den meisten Fällen wurde die Ausbildung von der Airline übernommen. Junge Piloten beziehungsweise Menschen, die den Wunsch verspüren, Pilot zu werden, können sich bei den Airlines bewerben. Sofern man gut ist und in das Profil der Fluggesellschaften passt, wird man eingestellt und die Kosen der Ausbildung werden von der Airline getragen.

Natürlich ist es nicht einfach, diese Art von Stipendium zu erhalten. Jahr für Jahr bewerben sich Tausende auf entsprechende Job – und letzten Endes werden nur ein paar wenige ausgewählt. Dementsprechend muss man wirklich gut sein, um von den Fluggesellschaften ausgewählt zu werden. Sollte einem dies gelingen, befindet man sich in der glücklichen Lage, an einer erstklassigen Pilotenausbildung teilzunehmen und schon bald fliegen zu dürfen – wenn auch nicht unbedingt allein. Dennoch lohnt es sich, sich bei den Airlines zu bewerben. Sollte man hingegen abgelehnt werden, kann man sich immer noch überlegen, ob man die Ausbildung aus eigener Tasche bezahlen möchte – wobei es dann natürlich so ist, dass man dann über entsprechend viel Startkapital verfügen muss oder man sich das Geld für die Ausbildung auf anderem Wege besorgt.

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