Bei der so genannten Altersakne handelt es sich um eine Hautkrankheit, von der zunehmend mehr Menschen betroffen sind. Wie man es von der Bezeichnung ableiten kann, tritt diese im Alter auf. In den meisten Fällen sind die Betroffenen gut 50 Jahre alt – wobei es aber auch Fälle gibt, bei denen die Erkrankung schon einige Jahre früher eingetreten ist.
Eine Ähnlichkeit mit der klassischen Akne ist jedoch nur bedingt gegeben: Das Hautbild sieht gänzlich anders aus, als bei der Akne, die man von Jugendlichen kennt. Anstelle von Pickeln oder Mitessern verfärbt sich die Haut – der Farbton wird von rötlich bis lila beschrieben. Zumeist tritt die Verfärbung im Bereich der Nase ein. Mit der Zeit beginnt die Haut anzuschwellen. Daher muss diese Hautkrankheit auch anders angegangen werden: Im Gegensatz zur klassischen Akne gilt es bei der Altersakne deutlich schneller zu handeln beziehungsweise einen Arzt zu suchen.
Das größte Problem besteht immer noch darin, dass keine konkrete Ursache ausgemacht werden konnte. Dennoch ist es nicht unmöglich, die Krankheit zu heilen beziehungsweise zumindest die Symptome zu stoppen und Linderung zu verschaffen. Mittlerweile gibt es mehrere Medikamente, die mehr oder weniger erfolgreich eingesetzt werden können – hier kommt es auch immer auf die Reaktion des Körpers an.
Natürlich spielt bei der Behandlung auch die Erfahrung des Arztes eine ganz wichtige Rolle. Hier ist es wichtig, dass man sich frühzeitig mit einem Experten in Verbindung setzt beziehungsweise dass man einen guten und erfahrenen Hautarzt aufsucht, der bereits mehrere Fälle von Altersakne behandelt hat und somit über ein gewisses Maß an Erfahrung verfügt.
Neben der Einnahme von Medikamenten scheint es noch weitere Möglichkeiten zur Behandlung zu geben. Vor allem eine als allgemein zu bezeichnende Lebensweise genießt einen guten Ruf. Dies bedeutet, sich gesund zu ernähren, also viel Obst und Gemüse zu essen beziehungsweise den Körper mit allen wichtigen Vitaminstoffen, Mineralstoffen etc. zu versorgen. Weiterhin sollen der Verzicht auf Tabak und Alkohol positive Auswirkungen haben.
Wichtig ist allerdings, dass man die Krankheit nicht im Selbstversuch behandelt. Es ist wichtig, möglichst früh einen Spezialisten aufzusuchen, um somit die besten Ergebnisse zu erzielen und ein Voranschreiten beziehungsweise eine Ausbreitung der Altersakne zu verhindern.
