Im Hobby- und Bastellbereich hat sich Pappmache bereits seit geraumer Zeit fest etabliert und wird auch heute immer noch sehr häufig verwendet. Dieser Umstand ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass die Masse vielseitig verarbeitet werden kann und gleichzeitig sehr preiswert ist – dagegen können moderne Füllmassen einfach nicht ankommen.
Insbesondere wenn es um Bastelarbeiten geht, bietet es sich an, zu Pappmache zu greifen beziehungsweise dieses selbst anzurühren es dann zu verarbeiten. Es ist nämlich so, dass man bei richtiger Anwendung wirklich erstklassige Ergebnisse erzielen kann. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Möglichkeiten oftmals unterschätzt werden: Wenn die Masse gut angeführt wird, lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen.
Nun werden sich viele Interessenten sicherlich fragen, wie man gutes Pappmache herstellt und welche Punkte bei der Produktion zu beachten sind. Dabei gestalt sich die Herstellung im Grunde genommen denkbar einfach. Eigentlich benötigt man lediglich alte Zeitungen beziehungsweise Papier sowie Kleister – diese Bestandteile gilt es zu einer gut durchweichten und deshalb auch gut formbaren Masse zu verarbeiten. Sobald die Masse schön gleichmäßig ist und im Hinblick auf die Zusammensetzung beziehungsweise die Konsistenz eine gute Formbarkeit aufweist, kann es auch schon losgehen.
Beim Anrühren der Papiermasse gilt es aufzupassen. Teilweise werden ganz unterschiedliche Ansichten vertreten. Einige Leute ziehen es vor, das Papier lediglich sehr grob zu zerreißen und in die Masse einzuarbeiten. Andere finden es hingegen besser, wenn die Papiermasse besonders fein ist. Letzten Endes kommt es aber auch immer auf den Einsatzbereich an. Deshalb ist es auch immer sehr gut, wenn man im Vorfeld mehrere Versuche startet, bei denen man verschiedene Zusammensetzungen im Hinblick auf Papiergröße und Kleistermenge ausprobiert. Es lohnt sich, diese Versuche zu machen, denn letzten Endes kann man dabei nur gewinnen und die optimale Mischung für sein Vorhaben ermitteln.
Bei der Arbeit mit Pappmasche gilt es zwei ganz wichtige Eigenschaften der Masse zu berücksichtigen: Zunächst muss beachtet werden, dass die Masse nur sehr langsam trocknet und manchmal mehrere Tage an Wartezeit in Kauf genommen werden müssen. Außerdem zieht sich die Masse je nach Kleisterzusammensetzung intensiv zusammen, so dass man später noch einmal nachbesser muss.
