Gedicht

Gedicht für das Poesiealbum am besten selbst schreiben

Ein selbst geschriebenes Gedicht ist stets am schönsten, doch nicht jedem fällt etwas ein, nicht jeder ist zum Dichter berufen. Gedichtsammlungen helfen.

Wer ein Gedicht sucht, muss längst keine schweren Wälzer mehr Abstauben, sondern braucht nur im Internet auf die Suche zu gehen. Viele Datenbanken, Verzeichnisse und Sammlungen halten für jeden Anlass etwas bereit.

Ob Geburtstag oder Geburt, was für ein Anlass es auch sein sollte, zu jedem Event findet man in Gedichtsammlungen, Zitatsammlungen und Sprüche-Datenbanken etwas, was dem Anlass angemessen ist. Sich angesichts der Fülle zu entscheiden, ist gar nicht so leicht.

Am besten verschafft man sich zuerst einen Überblick, grenzt dann aber ein, was für ein Gedicht genau es sein soll. Eine gewisse Vorauswahl wird man schon ganz natürlich im Kopf getroffen haben, wer auf einer Hochzeit etwas vortragen soll, wird keine Gedichte für den Kindergeburtstag aussuchen wollen. Auf einer Trauerfeier passt ein Trauergedicht, keines mit erotischem Inhalt und bei Gags sollte man sich ebenfalls zurückhalten, obwohl ein paar flotte Sprüche über den Toten die ganze Veranstaltung sicher auflockern und die Trauer mindern würden. Zur Verlobung ein Gedicht an den Tod vorzutragen, dürfte sicherstellen, beim nächsten Mal nicht mehr eingeladen zu werden.

Vielleicht sind Sprüche, Sinnsprüche, Zitate oder Weisheiten manchmal besser geeignet, ebenso können Witze für manche Situationen passender sein. Im Poesiealbum sind derbe Sprüche oder flache Witze nicht gern gesehen, aber aus einer Sammlung abgeschriebene schöne Sätze, die zu einem selbst überhaupt nicht passen, sind ebenfalls keine gute Wahl. Es soll doch etwas Persönliches sein.

Am besten dichtet man selbst, doch nicht jeder ist zum Dichter berufen. Dabei ist es gar nicht so schwer, selbst ein Gedicht zu schreiben. Ein wenig Inspiration ist neben handwerklichen Grundregeln nötig. Wer etwas zu sagen hat, dem fällt das Schreiben leichter. Wer sich an den Tisch setzt, den Bleistift spitzt und sich dann Zeile für Zeile abringt, wird nicht bloß keinen Spaß an der Dichtkunst entwickeln, das Ergebnis dürfte entsprechend schlecht ausfallen.

Wenn einem zum Dichten gar nichts einfällt, greift man lieber auf einen fertigen Text aus einer Datenbank oder einem Gedichtband zurück. Lieber gut ausgewählt als schlecht selbst geschrieben, könnte das Motto dazu lauten. Auf dem Weg zum eigenen Gedicht kann einem das Lesen der Werke anderer Dichter aber eine große Hilfe sein. Vielleicht lässt sich ein Text abwandeln, um etwas Sinnvolles für das Poesiealbum zu Papier zu bringen.

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